Man kann es mögen – muss man aber nicht – Peking

Peking – u.a. Ausgangspunkt für einen Ausflug zur großen Mauer (unglaubliche 21.196 km!!!) – gibt eine gute Hauptstadt China’s ab und sich selbst alle Mühe die Eigenheiten der Chinesen noch einmal auf die Spitze zu treiben. Mehr Menschen, mehr Spucken, mehr Kontrollen, mehr Polizei, mehr Wolkenkratzer, mehr Smog, mehr Touri-Nap – von allem gibt es mehr im Zentrum der chinesischen Macht

Kaiserwetter an der grossen Mauer

Architektonisch präsentiert sich Peking als eine Mischung aus Frankfurt und einem unschönen Ostberlin mit Wolkenkratzern soweit das Auge reicht. Im Zentrum hingegen dominieren eingeschossige traditionelle Hutons mit kleinen Obst-&Gemüsemärkten – der Regierung angesichts des enormen Grundstückswertes ein Dorn im Auge.
 

Huton in der Pekinger Innenstadt
 

In allen Ecken begrüßt einen der Uringeruch aus den öffentlichen Toiletten, Touristenattraktionen sind hingegen penibel sauber, hübsch aufgerüscht und mit langwierigen, lächerlich ausgeführten Sicherheitskontrollen ausgestattet. Ganz im Sinne der augenscheinlichen Lieblingsbeschäftigung der Chinesen – Schlange stehen

  

Schlange stehen im Tempel und am Bahnhof
  

Kaum vorzustellen dass es in dieser Stadt mit 21 Millionen Einwohnern vor den Olympischen Spielen 2008 nur 2 U-Bahn Linien gab – heute wird der enorme Verkehr immerhin durch 16 Linien entlastet. 

  

Grossartiges Olympiagelände mit dem Vogelnest
  

Wie ganz China ist Peking laut, wuselig, die Menschen sind unhöflich, drängeln und spucken auf die Straße. Hinzu kommt die ständig über der Stadt liegende Luftverschmutzung, die man als Tourist auch an sonnigen Tagen spürt.

  

Verbotene Stadt und Lama Tempel
  

Warum sollte man sich also überhaupt auf den Weg nach Peking machen?

  

Sommerpalast mit roten Wunschbändern
    

Peking hat bei mir insbesondere durch den Sommerpalast, die wuseligen Hutongs, netten kleine Parks und ein großartiges Hot Pot Restaurant (wir waren die einzigen Westler) gepunktet. 

  

Hot Pot – ich liebe es 🙂
  

Es gibt definitiv schönere Städte, aber für drei-vier Tage und entsprechender Reiseführer-Vorbereitung lohnt es sich auf alle Fälle die Hauptstadt des bevölkerungsreichsten Landes der Erde zu besuchen. 

Mit reicht es dennoch jetzt erstmal mit Hochhausasien. Ich brauche Sonne und Strand – deshalb – spontane Planänderung – ich fliege jetzt auf die Philippinen – Basta.
    

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Ein Gedanke zu “Man kann es mögen – muss man aber nicht – Peking

  1. Maike

    China klingt echt spannend, aber mega anstrengend. Glaube, dass machst du schon genau richtig. Ab auf die Philippinen und entspannen. Ach, ich bin gar nicht neidisch….

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